Dein persönlicher Belastungs-Score
Sweat Points messen, wie stark dein Herz während eines Workouts arbeitet, basierend auf der Zeit, die du in den einzelnen Herzfrequenzzonen verbringst, und wandeln diese in eine einfache, vergleichbare Zahl um.
Sie werden anhand deiner persönlichen maximalen Herzfrequenz berechnet und zeigen die Belastung, die du während deines Workouts erbracht hast. So kannst du die Intensität über verschiedene Workouts hinweg einheitlich nachvollziehen.
Vergiss Kalorien. Vergiss die reine Herzfrequenz. Sweat Points belohnen deine Anstrengung – nicht dein Fitnesslevel.
Warum Sweat Points?
Eine reine Herzfrequenz kann irreführend sein – 160 BPM können sich für eine Person wie eine moderate Belastung anfühlen, während sie für eine andere einen Sprint mit maximaler Anstrengung darstellen. Auch Kalorienangaben sind häufig nur grobe Schätzungen, die unter anderem auf Körpergröße und Gewicht basieren und nicht unbedingt die tatsächliche innere Belastung widerspiegeln.
Sweat Points berechnen deine Belastung anhand deiner individuellen maximalen Herzfrequenz. Dadurch werden deine Daten an deine persönliche Physiologie angepasst und dein Score bildet deine tatsächliche Trainingsintensität besser ab.
Egal, ob du 25 oder 50 Jahre alt bist – Sweat Points geben dir eine aussagekräftige Möglichkeit, deinen persönlichen Fortschritt zu verfolgen und sicherzustellen, dass du auf einem für deinen Körper passenden Niveau trainierst.
So werden Sweat Points berechnet
Du erhältst für jede volle Minute, die du in einer Herzfrequenzzone (HF-Zone) verbringst, Punkte:
DUNKELROTE Zone (91–100 % deiner maximalen HF) → 4 Punkte
HELLROTE Zone (81–90 % deiner maximalen HF) → 3 Punkte
DUNKELBLAUE Zone (71–80 % deiner maximalen HF) → 2 Punkte
HELLBLAUE Zone (≤70 % deiner maximalen HF) → 1 Punkt
Je höher die Zone, desto mehr Sweat Points sammelst du. So wird dein persönliches Belastungsprofil in eine Zahl übersetzt, die sich leicht über verschiedene Tage, Workout-Formate und Trainingsphasen hinweg vergleichen lässt.
So interpretierst du deine Sweat Points
In einer einzelnen Session
Hohe Sweat Points → Längere Zeit in hohen Intensitätszonen, z. B. bei BURN oder HYBRID.
Moderate Sweat Points → Kontrollierte, gleichmäßige Intensität – ideal, um deine Grundfitness aufzubauen oder an kraftorientierten Trainingstagen.
Niedrigere Sweat Points → Bewusste Erholung, technisch fokussierte Trainingstage oder Tage, an denen Müdigkeit deine Herzfrequenz begrenzt.
Über die Zeit
Sweat Points zeigen dir deine Belastung, nicht dein Fitnesslevel. Deshalb solltest du sie immer im Zusammenhang mit demselben Workout-Typ betrachten:
Stabile oder steigende Sweat Points → Du kannst kontinuierlich mit hoher relativer Intensität trainieren.
Niedrigere Sweat Points trotz hoher Anstrengung → Kann auf unzureichende Erholung, Stress, Krankheit oder schlechten Schlaf hindeuten – oder darauf, dass sich dein Fitnesslevel verbessert hat und du mehr Kraft bzw. Geschwindigkeit benötigst, um höhere Zonen zu erreichen.
Moderate Sweat Points, während sich die Workouts leichter anfühlen → Ein Zeichen dafür, dass sich deine aerobe Fitness verbessert. Dein Körper ist bei gleicher Belastung effizienter geworden.
💡 Pro-Tipp: Versuche nicht einfach, ständig die rote Zone zu erreichen. Gutes Training bedeutet, zwischen verschiedenen Zonen zu wechseln – insbesondere je nach Workout-Format. Dein Körper wird durch den Wechsel zwischen Belastung und Erholung stärker, nicht durch permanente maximale Anstrengung.
