Was soll ich tun, wenn ich länger nicht trainiert habe?
Keine Sorge! BEAT81 Klassen sind für alle Fitnesslevel geeignet. Die Coaches bieten für jede Übung verschiedene Varianten an und du kannst dein eigenes Tempo bestimmen. Informiere deinen Coach, wenn du Bedenken oder Verletzungen hast.
Helfen mir die Coaches, wenn sich eine Übung nicht richtig anfühlt oder ich sie nicht ausführen kann?
Ja – die Coaches unterstützen dich während des gesamten Workouts. Wenn sich eine Übung unangenehm anfühlt oder für dich nicht machbar ist, zeigen sie dir Alternativen, geben Hinweise zur Technik oder passen die Übung an, damit du sicher und selbstbewusst trainieren kannst. Wenn du eine Verletzung hast oder eine bestimmte Anpassung benötigst, sag deinem Coach einfach Bescheid.
Sollte ich in der dunkelroten Zone trainieren (über 91 % meiner max. HF)?
Die dunkelrote Zone steht für eine Belastung nahe deiner maximalen Herzfrequenz. Sie kann für kurze intensive Intervalle effektiv sein, sollte aber nicht das Ziel jedes Workouts oder jedes Intervalls sein.
Für alle: Zeit in der dunkelroten Zone kann dabei helfen, deine Leistungsfähigkeit zu steigern und deine Grenzen auszutesten. Dein Körper braucht aber auch Zeit in niedrigeren Zonen, um sich zu erholen, deine aerobe Leistungsfähigkeit aufzubauen und sich an die Belastung anzupassen. Eine ausgewogene Trainingswoche beinhaltet daher Workouts und Trainingsphasen in verschiedenen Zonen – nicht nur im höchsten Bereich. Wenn du von Workout zu Workout zu viel Zeit in der dunkelroten Zone verbringst, kann das zu Müdigkeit, langsamerer Erholung und weniger Trainingseffekt führen.
Wenn du neu bei BEAT81 bist: Du musst in deinen ersten Workouts keinen dunkelroten Bereich erreichen. Konzentriere dich zunächst darauf, dich mit dem Format, den Übungen und den Reaktionen deines Körpers vertraut zu machen. Mit einem moderaten Tempo – zum Beispiel in der blauen und hellroten Zone – zu trainieren, ist in den ersten Workouts eine gute Möglichkeit, eine solide Grundlage aufzubauen. Wenn du dich sicherer fühlst, kannst du die Intensität erhöhen, wenn es sich für dich richtig anfühlt.
Wenn du bereits erfahren bist: Du weißt wahrscheinlich gut, wann du dich pushen und wann du etwas zurücknehmen solltest. Nutze die dunkelrote Zone gezielt – zum Beispiel für intensive Spitzenintervalle, Challenges oder an Tagen, an denen du dich besonders gut erholt fühlst – statt sie zum Standard zu machen. Wenn du ständig in der dunkelroten Zone trainierst und dich erschöpft fühlst, kann es sinnvoll sein, die Intensität etwas zu reduzieren und deinem Körper Zeit zur Erholung zu geben.
Kurz gesagt: Alle Herzfrequenzzonen tragen zu deiner Fitness bei. Dunkelrot ist ein Werkzeug, kein Ziel. Höre auf deinen Körper, kombiniere verschiedene Intensitäten und gib deinem Körper ausreichend Zeit zur Erholung.
Woher weiß ich, ob ich mit der richtigen Intensität für mich trainiere?
Höre zuerst auf deinen Körper. Wenn du einen Herzfrequenzsensor trägst, kannst du die Zonen auf dem Bildschirm zusätzlich als Orientierung nutzen, um deine Belastung in Echtzeit zu sehen. Wenn du noch nicht mit Herzfrequenzzonen trainiert hast und dich ständig in der roten Zone (über 90 %) befindest, solltest du beim nächsten Satz möglicherweise etwas Tempo oder Gewicht reduzieren. Ein ausgewogenes Workout sollte auch Erholungsphasen beinhalten, in denen du Zeit in der blauen Zone verbringst.
Sollte ich mich eher an meinen Herzfrequenzzonen oder daran orientieren, wie sich das Workout anfühlt?
Wie sich das Workout anfühlt, steht immer an erster Stelle. Herzfrequenzzonen sind eine hilfreiche Orientierung, wenn du einen Sensor trägst, aber dein persönliches Belastungsempfinden ist am wichtigsten – besonders wenn du müde bist, gerade erst mit dem Training beginnst oder nach einer längeren Pause wieder einsteigst.
